gestern war die offizielle einführung durch fakultätsvertreter und studentensekretariat. gann nett, viel blabla von wegen exzellenz-initiative, elitestandort, qualität der lehre und forschung etc. das eigentlich interessante kam danach, nämlich die ausgabe der das ganze studium gültigen und über seminar- und praktikagruppen-einteilung entscheidende studiennummer sowie der stundenpläne. schon zuvor hatte sich ein kleines aber feines grüppchen der über 25jährigen zusammengefunden, vor allem auf der flucht vor den gerade-aus-der-schule-kommern und deren gespräche über abiturnoten und das erste mal zu hause raus sein. hilfe. daher bin ich jetzt schonmal zu viert, drei nette menschen höheren alters um mich herum, die den selben stundenplan haben wie ich, und gesichtet habe ich noch eine ganze reihe weiterer, sogar einige, die deutlich älter sein dürften als ich.
der stundenplan ist so ganz nach meinem geschmack. di und do 11 stunden durchgehend, montags bis 17 uhr und mittwoch und freitag nachmittag frei. bleibt also genügend zeit unter der woche, den stoff nochmal durchzukauen, womit das wochenende für arbeit und freizeit reserviert werden kann. biologiepraktikum als 2-wöchigen blockkurs in den semesterferien ist auch o.k., da ich mich dann jetzt erstmal auf physik und chemie stürzen kann. der rest sind vorlesungen und seminare in medizinischer terminologie, medizinischer psychologie und soziologie, praktikum inklusive vorlesungen zur berufsfelderkundung und anatomie/histologie. meine therapie montags und donnerstags kommt auch keiner der veranstaltungen in die quere, lediglich dienstags überschneidet sie sich um eine halbe stunde mit dem seminar medizinische soziologie, das aber vierstündig ist; das sollte kein problem sein.
alles ist geregelt und organisiert und ich bin glücklich. angekommen.
endlich.
…und weil es passt und so unendlich schön ist…