Archiv nach Kategorie "grundlegendes"

letzter tag vor ultimo

Veröffentlicht in emotionales, grundlegendes am Oktober 15, 2008 von grenzie

so. jetzt habe ich von a bis z wirklich alles erledigt, was zu erledigen war. genauer: ich war von 8 uhr an geschlagene sieben stunden auf den beinen. vertretungsdok, kurzbesuch bei den psychosomatikern, unicard umprogrammieren lassen, friseur, bürgeramt, lehrbuchsammlung, einkaufen. gegessen habe ich heute noch nichts, dafür aber den rest des tages frei. mein letzter tag bevor es losgeht. und wie ich mich freue, auf morgen, übermorgen und alles, was da noch kommen mag. gespannt bin ich und die angst vor dem mc-klausuren hat sich auch gelöst.

was mache ich jetzt? hmmm. erstmal gemütlich kaffee trinken und dann mal sehen.

15.9.2008 – alles gut

Veröffentlicht in emotionales, grundlegendes am September 20, 2008 von grenzie
eigentlich bin ich relativ ruhig betreffend die finanzierung, und das ist eigentlich meistens ein gutes zeichen, wenn ich mir mal nicht allzugroße sorgen mache. weil meistens haut es dann hin. morgen werde ich es wissen, vermutlich bis mittags. aber generell hasse ich warten.

und jetzt muss ich ins bett, ich bin total übermüdet und kaputt.

13.9.2008 – aufregung am freitag vormittag

Veröffentlicht in emotionales, grundlegendes am September 20, 2008 von grenzie

so ganz reibungslos verlief der banktermin gestern nicht, aus einem völlig unerwarteten grund. das studienfinanzierungsdahrlen, das die volksbanken anbieten ist ein programm der kfw. schön und gut. das modell ist unschlagbar, vor allem bezüglich der zinsen und der flexibilität, wir – der bänker, mein vater und ich – waren uns also relativ schnell einig: wird gemacht. hat auch alles funktioniert, haben meine daten in die kfw-maske eingegeben, bis zu dem punkt, als es zu meinem geburtsdatum kam. da hat uns der computer den weiteren dienst, bzw. die weitere eingabe verweigert. das programm kann man nur in anspruch nehmen bis zum einschließlich 31. lebensjahr. im klartext also: ich bin ca. 6 monate zu alt. scheiße. betretenes schweigen, vor allem seitens des bänkers, der eben jene klausel im vorfeld übersehen hatte, und ich saß geschockt auf meinem stuhl und konnte mich nicht mehr rühren. ein anruf bei der kfw bestätigte dann auch: keine chance. zudem war schnell herausgefunden, dass zahlreiche andere banken ebenfalls das kfw-modell anbieten, die dresdner hat ein eigenes mit einer altersgrenze von 27. das schweigen wurde immer betretener, mein gesicht immer länger – mit der finanzierung steht und fällt dieses medizinstudium schlicht und einfach – von dem inneren chaos in diesen minuten mal ganz zu schweigen.

wie gut – dem himmel und allen engeln und fanfaren sei dank – dass mein vater dabei war. und es geht nichts über einen vater, der selber bänker ist. sein hirn schien noch zu funktionieren, denn er hatte relativ schnell eine idee parat, die umsetzbar ist: er schlug vor, das selbe modell wie die kfw zu ‘installieren’, bloß im eigenen haus – also bei der volksbank – ausgehend von einem girokonto mit dem anfangsguthaben null. monatlich eine rate, von der die zinsen gleich abgezogen werden, laufzeit 72 monate, 18 monate karenzzeit und dann tilgungsphase bis zu 10 jahre. damit hätte ich das selbe wie von der kfw und die volksbank würde auch daran verdienen anstatt das dahrlehn nur vermittelt zu haben. der bänker war feuer und flamme – und da der werte herr vater alle seine geschäftskonten und zusätzlich seit jahren eine kooperation mit der leasingabteilung der vb hat bzw. pflegt und mit einem der vorstände quasi per du ist, war man sich relativ schnell einig. der bänker: keine sorge frau grenzie, wir kriegen da was hin, ich kann es bloß nicht alleine entscheiden, zumindest mein chef muss zustimmen, ich spreche mit ihm und gebe ihnen heute nachmittag den stand durch. zwei stunden später rief er an, ich solle mir keine sorgen machen, alles soweit ok, aber man wolle noch den vorstand involvieren und der sei am montag wieder im hause. aber wie gesagt: keine sorge.

ich bin zwar noch etwas angespannt, weil das endgültige ok noch nicht da ist, aber ich bin einigermaßen zuversichtlich. meine herrschaften eltern sind es durch und durch weil sie sagen, jetzt kann nichts mehr schief gehen, aber ich werde es erst sein, wenn alles in trockenen tüchern ist. am montag.

ich hasse warten.

11.9.2008 – finanzplanung: morgen

Veröffentlicht in grundlegendes am September 20, 2008 von grenzie

morgen ist der tag des abstecken des finanziellen rahmens des ‘unternehmens medizinstudium’. termin auf der bank mit dem finanzebrater m.v.. wenn das in trockenen tüchern ist, so wie ich mir das vorstelle, dann werde ich erstmal laut aufatmen und glücklich seufzen. dann kann wirklich nichts mehr schief gehen. und am montag fange ich an zu jobben. hihi, *händereib*, kohle, mountainbike…ähhh, halt, stop. wir werden sehen. vielleicht ist das geld ja besser auf meinem konto aufgehoben oder in bücher investiert. bei einer ausleihfrist von sage und schreibe unschlagbaren zwei wochen für lehrbücher werde ich um die anschaffung des ein oder anderen grundlagenwerks wohl nicht umhinkommen. aber egal, bücher, bücher, man kann gar nicht genügend bücher haben.

9.9.2008 – bücher

Veröffentlicht in grundlegendes am September 20, 2008 von grenzie

ich habe es heute endlich mal geschafft, in der lehrbuchsammlung II (medizin und naturwissenschaften) vorbeizuhüpfen. naja, vom hüfen war nicht mehr viel übrig, denn kaum war ich drin, schon war’s um mich geschehen. statt kurz einige grundlagenbücher zu holen war ich erst mal knapp zwei stunden drin, bin fasziniert zwischen den regalen umhergewandert, habe gestaunt, mich gefreut, dass ich da in zukunft viel zeit verbringen werde und kam aus dem bücherdurchblättern kaum mehr raus. letztendlich bin ich mit 8 fetten schinken wieder raus; is nicht mit kopieren, wie ich festgestellt habe. man versuche mal, ein dinA 4-großes buch mit knapp 1000 seiten sinnvoll und kostengünstig zu vervielfältigen. da kann ich es gleich kaufen. kostet ähnlich viel und ist weit weniger zeitraubend. mannmannmann, ich freu mich riesig. vor allem auch darauf, über eben jenen schinken – samstags nachmittags an meinem lieblingsplatz in der bib – zu brüten, lesen, rausschreiben, ordnen, sortieren, hach (ich weiß, ich bin völlig irre), aber vom lernen konnte ich noch nie genug bekommen. dafür ist ein medizinstudium geradezu prädestiniert. jetzt stehen die bücher im regal, und ich werde mich die nächsten tage immer mal wieder dransetzen und mich wenigstens ein bisschen in die materie eindenken. dass ich bio, physik und chemie gepaukt habe, ist schon ein bisschen her. einige jahre, sozusagen. aber das wird schon.

lebenstraum – das vorhaben

Veröffentlicht in grundlegendes am September 20, 2008 von grenzie

im letzten sommer, der sommer, in dem sich – für mich, bei mir – so viel, so verdammt viel verändert hat und ich letztendlich die reise zu mir selbst angetreten habe, ist mir klar geworden, dass es da einen lebenstraum gibt (also dass das ein lebenstraum ist, weiß ich schon seit 13 jahren), den ich verwirklichen möchte, muss. weil ich es will, unbedingt, und weil ich nicht den rest meines lebens damit zubringen möchte, eben jenem traum hinterherzuhängen und mir vorwürfe zu machen, es nicht wenigstens probiert zu haben.

da bin ich nun also 30 jahre alt geworden, habe studiert und promoviert (in zwei monaten jedenfalls), und habe – man hat ja weiß gott nichts besseres zu tun – beschlossen, noch medizin zu studieren. ja-woll. medizin. albert schweitzer war auch 31, als er anfing. und aus dem ist ja nu wirklich auch was geworden, wie man weiß. ich jedenfalls habe den vorteil, dass ich das, was ich bisher studiert und weiter wissenschaftlich vertieft habe, mit einem medizinstudium durchaus sehr sinnvoll kombinieren kann.

das wiederum hat weitere vorteile. den größten bezüglich der bewerbung bei der zvs, denn es handelt sich um ein zweitstudium, und hierfür werden bezüglich der zulassung der bewerber völlig andere kriterien herangezogen. zum einen werden für die note des erststudiums punkte vergeben, und zum zweiten für die gründe, aus denen heraus man eben jenes medizinstudium aufnehmen will. bei den gründen wiederum gibt es drei kategorien, wissenschaftliche gründe, berufliche und sonstige gründe. und natürlich sackt man für wissenschaftliche gründe, hat man sie denn, die höchstpunktzahl ein. diese gründe muss der bewerbungskandidat darlegen, schriftlich, und bei der hochschule seiner wahl einreichen. hier wird dann ein entsprechender gutachter ausfindig gemacht, der diese gründe begutachtet, bewertet und nach den zvs-vorgaben die punkte vergibt. fällt dieses gutachten positiv aus, dann haut die zvs nur noch den stempel ‘genehmigt’ drauf, und durch isser, der antrag. also: höchstpunktzahl für meinen erststudienabschluss und auch für meine gründe, weil es ja der wissenschaft zugute kommen wird, wenn man mich meinen lebenstraum verwirklichen lässt, es dürfte also nichts mehr schief gehen, insofern ich die fristen einhalte und der antrag durchgeht. so weit so gut.

bis es allerdings so weit ist, gibt es eine verfluchte menge zu tun, vor allem – NATÜRLICH – bürokratisch-formales, denn all die unterlagen stellen sich nicht von selbst zusammen, und vor allem wollen die wissenschaftlichen gründe hieb- und stichfest formuliert dargelegt werden. viel arbeit also.

so. schon letzten sommer hatte ich beschlossen, im märz 2008 mit der zusammenstellung der bewerbung zu beginnen; und sie bis ende des monats april abzuschließen um sie dann mit einem ausreichend großen zeitfenster an unsere medizinische fakultät hier weiterreichen zu können. heute ist der 1. märz 2008.

und um mich auf diesem ganzen weg der bewerbungserstellung und -abgabe, und schließlich auf dem weg des wartens auf den bescheid (oder eben nicht-bescheid), und sollte ich ihn, meinen weg, denn medizinstudierend weitergehen dürfen, durch das studium hindurch, um mich also auf diesem meinem weg zu motivieren, und auch um ihn zu dokumentieren bzw. ihn zu strukturieren (struktur ist ja bekanntlich das halbe leben, oder war das die ordnung…?) – denn ein ganz gewöhnlicher weg ist es ja weißgott nicht – werde ich ihn hier festhalten. chronologisch, strukturell/formal und inhaltlich.

man darf also gespannt sein.